Vorschublängenkontrolle VLK100 für den Walzenvorschub im bereich Stanz und Biegeanlagen
In der Industrie ist die rationelle präzise Vorfertigung ein wichtiger Faktor für ein wettbewerbsfähiges Endprodukt. Angefangen vom Stanzen der Bleche bis hin zur Endmontage.Hierfür hat Wendling Elektronik die Vorschublängenkontrolle VLK100 für den Walzenvorschub im bereich Stanz und Biegeanlagen entwickelt.
Vereinfachte Programmierung und Bedienung der Steuerung steigern hierbei die Produktivität und Präzision.
Wendling hat die ideale Lösung für die Vorschublängenkontrolle zum Nachrüsten. Dabei wird eine Fertigungspräzision von 0,01mm dauerhaft und reproduzierbar eingehalten. Die Messung erfolgt mittels Drehimpulsgeber der die Informationen des am Blech anliegenden Messrades aufnimmt.
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Die Vorschublängenkontrolle
Übersicht

Das Vorschublängenkontrollgerät arbeitet in Verbindung mit einem incrementalen Impulsgeber und einem Näherungsinitiator.
Wahlweise kann das Gerät mit einer Auflösung von 0,01mm oder mit 0,1mm betrieben werden.Die Istwertanzeige ist 5-stellig, so dass die maximalen Längen 9999,9mm oder 999,99 mm betragen. Im negativen Bereich zeigt die Anzeige ein Minuszeichen und zählt von minus Eins an aufwärts.
4 Grundeinstellungen sind freiprogrammierbar:
- Eine oder zwei Kommastellen
- Der Umfang des Messrades
- Die Anzahl der Impulse/Umdrehung vom Impulsgeber
- Die Drehrichtung des Impulsgebers
Auf der Rückseite wird der Impulsgeber über einen 6-poligen Rundstecker angeschlossen. Die übrigen Anschlüsse sind mit steckbaren Klemmen ausgeführt. Als Überwachungsausgang ist ein potentialfreier Relaisausgang vorhanden. Ferner sind 2 Eingänge vorhanden:
- ein Eingang zum Anschluss eines Schlüsselschalters und
- ein Anschluss für den Näherungsinitiator.
Funktion
In der oberen Zeile der Anzeige erscheint der Istwert. Dieser steht zunächst auf 0.00, wenn mit 2 Stellen hinter dem Komma gemessen wird, In der unteren Zeile links steht der obere Grenzwert, beginnend mit H (Hi). Rechts daneben mit L (Lo) beginnend steht der untere Grenzwert.
Im Betrieb wird zunächst der Nocken aktiviert. Damit wird der Zähler freigegeben. Wenn der Vorschub, und damit die Messung, beendet ist, wird der Nocken inaktiv. Anschließend wird der Zählerinhalt ausgewertet.
Der Istwert bleibt so lange angezeigt, bis der Nocken wieder aktiv wird. In diesem Moment wird der Zähler auf 0,0 gesetzt.
Ein Fehler kann auf zweierlei Arten quittiert werden:
- einmal durch Drücken auf den Tast-Drehknopf
- oder durch kurzes Betätigen des Schlüsselschalters
Grundeinstellungen programmieren
Der 1. Stern ist mit einem Unterstrich versehen. Durch Drehen des Drehknopfs können nun Ziffern von 0 bis 9 eingegeben werden. Nach Eingabe der 1. Ziffer drückt man auf den Drehknopf zum Abspeichern der Ziffer. Der Unterstrich springt auf die nächste Ziffer.
Hat man eine falsche Eingabe gemacht, kann man die Eingabe durch Drücken der Taste wiederholen. Anderenfalls stellt man den Pfeil auf
OK und drückt die Taste. ‚Falscher Code’ quittiert.Nach richtiger Eingabe erscheint:
Es können folgende Grundeinstellungen programmiert werden:
- Umfang des Messrades
- Kommastelle
- Drehrichtung des Messrades
- Impulse/Umdrehung
Die Eingabe eines neuen Wertes erfolgt wie bei der Code-Eingabe beschrieben. Unabhängig von der Wahl der Kommastelle werden hier immer 2 Stellen hinter dem Komma eingegeben.
Nach Beendigung der Eingabe erscheint:
Hier kann man nun korrigieren oder den Wert abspeichern.
Nach einer Änderung kann man über ‚-> beenden ’ den Programmiermodus verlassen, anderenfalls muss man das Gerät kurz ausschalten. Das Gerät geht in beiden Fällen anschließend in den Betriebszustand.
Um im Betrieb mit 2 Kommastellen eine ausreichende Auflösung der letzten Stelle zu erreichen, wird ein Impulsgeber mit 5000 Impulsen/Umdrehung bevorzugt.
Keinesfalls sollte man vergessen, den Schlüsselschalter danach auf AUS zu stellen, da die Fehlermeldungen sonst nicht gespeichert blieben.
Grenzwerte programmieren
önnen nun Ziffern von 0 bis 9 eingegeben werden. Nach Eingabe der 1. Ziffer drückt man auf den Drehknopf zum Abspeichern der Ziffer. Der Unterstrich springt auf die nächste Ziffer.
Hat man eine falsche Eingabe gemacht, kann man die Eingabe durch Drücken der Taste wiederholen. Anderenfalls stellt man den Pfeil auf
‚speichern’ und drückt die Taste. Das Gerät geht dann in Betriebsbereitschaft. Die Grenzwerte sind dauerhaft abgespeichert.
Technische Daten
| Spannungsversorgung | 18 - 28V DC +/- 15 % Restwelligkeit |
| Umgebungstemperaturbereich | 0 - 40 °C |
| Stromaufnahme | ca. 200 mA |
| Impulsgeber | 24V mit bipolaren 24V-Ausgängen oder 24V mit antivalenten 5V-Ausgängen (Muss bei Bestellung angegeben werden!) Impulse/Umdrehung frei programmierbar |
| Eingänge | Externer Schlüsselschalter, aktiv gegen 24V und Näherungsinitiator 24V PNP |
| Überwachungsausgang | potentialfreier Relais-kontakt 16A (Schließer) |
| Schutzart der Frontseite: | IP 65 |
| Schalttafel-Einbaugehäuse: | nach DIN 43700 144 x 144 x 60(ohne Stecker) |
| Schalttafel-Ausschnitt: | 138 x 138 |

